Ich kann nicht schlafen, kann nicht essen, kann nicht denken – liege schlaflos im Bett.
Gedankenlos. Wach. Von dem Gefühl der Freude wachgehalten. Mit einem dicken Strahlen im Gesicht, wie sonst nur Kinder strahlen können.
Ich spüre das Glück, wie meine Arme und Beine. Liege im Bett und kann nicht schlafen. Etwas hält mich wach. Ich weiß nicht was. Bin ich verrückt? Habe ich mich vom Normalen entfernt? Ich bin alleine, doch nicht einsam. Bin arm und fühle mich reich. Bin sprachlos und doch voller Einsicht.
Alle Grenzen, alle Wiederstände lasse ich los und fliege. Fliege rein, in die Welt, in der die Freude stärker ist als Leid -in der das Licht die Dunkelheit vertreibt. Eine Welt so hell, dass alle Schattenbilder verschwinden.
Ich bin verliebt. Verliebt wie nie zuvor. Doch die Liebe, sie ist nicht gerichtet. Keinen Grund habe ich glücklich zu sein. Ich liebe nicht sie oder ihn oder es oder jenes. Nur das Leben, das Leben selbst – den Geruch des Regens, das leuchten der Blüten, den Gesang der Vögel, die Stille der Bäume, den Lärm der Affen, das Licht der Sonne, die Dunkelheit der Nacht.
Ich habe nichts. Bin alleine. Keiner da, der sich kümmert und sorgt.
Ich glaube nicht. Nicht an Wissenschaft. Nicht an Religion. Nicht meinem Lehrer. Die Bücher sind tot.
Doch ich weiß. Von Kopf bis Fuß. Alles ist gut und wird immer gut sein. Vom ersten bis zum letzten Tag.
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